Open Science Module

Das Verbundvorhaben „Gendering MINT digital“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Humboldt Universität zu Berlin und der Hochschule Offenburg hat sich zum Ziel gesetzt, die Erkenntnisse der natur- und technikwissenschaftlich orientierten Genderforschung in MINT anwendungsorientiert zur Darstellung bringen und diese mit didaktischen Konzepten sowie partizipativen und kollaborativen elektronischen Werkzeugen für Open-Science-Module, die über ein Repositorium abrufbar sein werden, aufzubereiten, um so den digitalen Wissenstransfer in die akademische Lehre der MINT-Fächer zu verbessern. Das Teilvorhaben der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg entwickelt "Interaktive Webdokumentationen“, die auf den "Partizipativen Mediografien“ des Verbundpartners Hochschule Offenburg beruhen und die mit den vom Verbundpartner Humboldt Universität zu Berlin entwickelten kollaborativen elektronischen Werkzeugen als Open-Science-Module zusammengeführt werden. Die Module liefern eine innovative Grundlage für Diskussions- und Reflexionsimpulse in Forschung, Lehre und Gleichstellungsarbeit im MINT-Bereich sowie an ihren interdisziplinären Schnittstellen.

 


Stand Februar 2018
Erste Partizipative Mediografien entstehen derzeit im Feld von

MARTELOSKOPEN

Marteleskope sind ein Hektar große Waldflächen, auf denen jeder Baum nummeriert und hinsichtlich seines sowohl ökologischen als auch ökonomischen Wertes erfasst wurde. Mit Hilfe von Tablets können die verschiedenen Parameter eines Baumes aufgerufen und im Gespräch mit Menschen verschiedener Berufs- und Interessensgruppen zur Diskussion gestellt werden. Dabei verfolgen Marteleskope ein integratives Konzept: Verschiedene Formen des Wissens über die Bäume, den Wald und deren Flora wie Fauna, das heißt über die Biodiversität der Waldfläche, werden hier ebenso durch Begehungen vor Ort wie digital durch die Tablets erfahrbar gemacht.